Digitalisierung im SHK-Handwerk – Praxisbeispiel Fachhandwerksbetrieb Matulla aus Ostfriesland

Wie der Weg hin zu einem digitalen Betrieb aussieht, zeigt das Anwenderbeispiel des SHK-Betriebes Matulla aus Holtgast in Norddeutschland auf. Schritt für Schritt verfolgt Kerstin Matulla das Ziel, möglichst alles elektronisch zu erfassen und zu verarbeiten. Die händischen Zettel sowie die manuellen Arbeitsschritte sollen deutlich reduziert werden beziehungsweise verschwinden. Effiziente, schlanke Prozesse und eine hohe Transparenz stehen im Fokus der Entwicklung. Zielstrebig und konsequent geht der Betrieb unter der Vorgabe von Kerstin Matulla, die gemeinsam mit Ihren Eltern das Unternehmen führt, diesen Weg. Die Weichen wurden bereits frühzeitig gestellt. Vor über 20 Jahren beschlossen sie, das analoge Zeitalter zu beenden und sich dem digitalen Weg zu öffnen. Damals gab es noch Aktenschränke, Kladden und Schreibmaschinen. Aktenschränke gibt es noch, alles andere wurde zwischenzeitlich abgelöst. Seitdem hat sich eine Menge in dem Fachhandwerksbetrieb getan. Computer und Software wurden eingeführt, dies war anfangs eine große Umstellung. So verfolgte man den Prozess in kleinen Schritten, um nichts zu überstürzen. 2002 erfolgte der nächste große Digitalisierungs-Schritt, eine neue Software sollte eingeführt werden. Die Anforderung war, dass Sie eine durchgehende und medienbruchfreie Prozesskette unterstützt. Die Wahl fiel seinerzeit auf MOS’aik. Deren modularer und flexibler Aufbau überzeugte die Familie Matulla. Die Transparenz bei Projekten überzeugte Kerstin Matulla. „Ich kann zeitnah sehen, wie der aktuelle Stand in dem Projekt ist. Läuft ein Projekt aus dem Ruder, kann ich direkt gegensteuern.“, beschreibt Kerstin Matulla.

 

MOSER2Go: Mobil Serviceaufträge abwickeln

Derzeit führt Matulla den mobilen Service für Ihre Kundendienstmitarbeiter ein. Die Monteure können mobil und beim Kunden vor Ort direkt den Arbeitszettel ausfüllen. Nach Abschluss der Arbeitszettel wird dieser direkt ins Büro übertragen. Treffen kurzfristige Aufträge ein, erhält der Kundendienstmonteur den Arbeitszettel per E-Mail. Die zeitaufwendige telefonische Abstimmung der Auftragsdaten entfällt mit dieser modernen Arbeitsweise.

Darüber hinaus läuft in dem SHK-Betrieb aktuell der Test zur Einführung der mobilen Arbeitszeiterfassung. Die Stunden werden direkt in die App auf dem Smartphone erfasst. Der Einsatz von papiergebunden Stundenzettel gehört der Vergangenheit an.

Auch die Mitarbeiter haben die Vorteile der eingeführten Neuerungen erkannt. Am Anfang war immer eine gewisse Skepsis vorhanden, die im Laufe der Zeit jedoch verschwunden ist. Geschäftsführerin Kerstin Matulla ist von dem eingeschlagenen Weg überzeugt und treibt die Digitalisierung im Unternehmen Stück für Stück weiter voran.

Fazit: „Heute sind die Prozesse schneller, effizienter und transparenter. Darauf möchte ich nicht mehr in unserem Unternehmen und in der täglichen Arbeit verzichten.“