Interview zum Thema „Software in der Zukunft“

Ich freue mich, der Workers Cast von Jörg Mosler mit mir als Interviewpartner ist online. Im Interview erzähle ich etwas zu unserer Historie und gebe einen Ausblick zum Thema Handwerkersoftware in der Zukunft. Doch wie kam es zu dem Podcast?

Jörg Mosler schrieb mich an, ob ich Lust und Zeit hätte mit ihm gemeinsam ein Podcast zu machen. Tolle Idee und ich habe mich sehr über seine Einladung gefreut. Nach einem kurzem Telefonat, haben wir einen Termin vereinbart und das Interview aufgenommen.

Hier die Links zum Podcast:

iTunes: http://apple.co/2xvOO4h
Webfeed: http://bit.ly/2gnIurk
handwerk magazin: http://bit.ly/2wmweeu

(c) Jörg Mosler – Speaker & Impulsgeber

 

 

 

 

 

 

 

Die angesprochenen Themen waren für mich nicht neu. Schon seit geraumer Zeit stehen sie auch bei uns auf der Agenda und in verschiedenen Meetings sprechen wir über die Entwicklung von Software in der Zukunft und welche Möglichkeiten für die Anwender daraus resultieren.

Zentrale Datenhaltung sorgt für Überblick

Keine Insellösungen oder Excel- oder Worddateien mehr, mit denen die Angebote oder Rechnungen geschrieben werden. Leicht kann man den Überblick verlieren und der Verwaltungs- sowie Organisationsaufwand bedarf spürbar mehr Zeit. Eine Oberfläche mit der man alle kaufmännischen Prozesse ausführen kann, so sollte es sein. Eine zentrales System, wo man alle Daten einmalig erfasst und dann für alle Vorgänge und Prozesse zur Verfügung hat.

Eine kaufmännische Software lohnt sich ab dem ersten Tag an, alles andere wäre eine Milchmädchenrechnung war der Wortlaut einer unserer Anwender und besser kann man es kaum auf den Punkt bringen.

Handwerkersoftware ein Baustein für den Unternehmenserfolg

Sie ist wie ein Werkzeug zu verstehen, das Eine braucht man um seinen eigentliche Leistung zu erbringen, das Andere um die täglichen Prozesse von der Kalkulation bis hin zur Buchhaltung abwickeln zu können. Zudem entfalten sich heute aufgrund der technologischen Möglichkeiten ganz neue Wege um seine Unternehmensressourcen (zB Mitarbeiter, Maschinen) gezielter, schlanker und effizienter einzusetzen.

Schlagworte wie „Handwerk 4.0. oder Digitalisierung“ liest und hört man des Öfteren in verschiedenen Medien. Und meiner Meinung nach stecken wir schon mittendrin. Mobile Endgeräte sowie das mobile Kommunikationsnetzwerk spielen hier eine bedeutende Rolle. Denn ich würde behaupten eine bedeutende Anzahl von Handwerksunternehmen und Mitarbeitern nutzen bereits ein mobiles Endgerät bei der Arbeit. Sei es, um sich kurz mit dem Kunden zum aktuellen Stand der Ausführung der Arbeiten abzustimmen, bei dem Lieferanten eine Bestellung auszulösen oder eine betriebswirtschaftliche App, wie beispielsweise eine Aufmaß-App oder Zeiterfassungs-App, im Arbeitsalltag einzusetzen. Denken wir weiter an die verschiedenen Messenger Dienste. Dem Kunden ein Bild von der Baustelle schicken oder beim Kollegen kurz nachfragen, wie eine Einstellung an der neu eingebauten Heizungstherme vorgenommen werden muss. Viele weitere Beispiele ließen sich aufzählen.

Die Zeichen der Zeit erkennen

Bereits früh haben wir die Entwicklung erkannt und da lag es sehr nah, dass wir als Software-Hersteller den Zeitgeist verstanden und mit dem Wissen aus fast 40 Jahren Software-Entwicklung eine vollständig neue Software-Generation entwickelt haben. Einfache intuitive Bedieneroberfläche, Flexibel in der Nutzung (Mobil, Cloud oder klassische Installation) sowie die Plattformunabhängigkeit standen im Fokus. Mit MOSER easy und MOSER allround sind die ersten beiden Produkte am Markt verfügbar. MOSER enterprise wird in der Zukunft folgen.

Denn insbesondere im Handwerk, wo ein Großteil der Wertschöpfung außerhalb des Firmengebäudes stattfindet, bietet sich eine mobile Arbeitsweise an. Schnell von unterwegs aus einen Blick auf die Informationen zum Kunden werfen oder eine Rechnungen schreiben, weil man die Zeit optimal nutzen möchte. Und abends ohne ausstehende und dringend zu erledigende Arbeiten nach Hause kommen. Denn Zeit ist ein sehr wertvolles Gut, und diese widmen wir nach der Arbeit gerne unserer Familie oder unserem Hobby, anstatt abends noch Angebote oder Rechnungen zu schreiben.